Tyrwéum

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 Das Gasthaus zur schartigen Klinge

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BeitragThema: Das Gasthaus zur schartigen Klinge   So Okt 16, 2011 3:01 am

Es war dunkel. Was zum einen daran lag das es Nacht war, aber jedes Kind in Tyrwéum weiß, dass der Spruch der Festländer: "So finster wie die Nacht" nur ein weiterer Beweis für die militärische Unfähigkeit jener "zivilisierten" Königreiche war. Nächte waren niemals einfach nur dunkel. Eine Sternenklare Nacht zum Beispiel war alles andere als dunkel. Sie war perfekt dafür gemacht einen Wall auf weiter Ebene zu verteidigen. Man hörte den Feind nicht nur, man sah ihn auch. Viele Krieger nannten solche Nächte deshalb auch Feigoe-Uppi - Tod von Oben. Nichts war tödlicher für gegnerische Schlachtreihen als ein Pfeilhagel in einer Sternenklaren Nacht. Dann gab es noch die Nächte die nicht nur bewölkt waren, nein nicht mal nebelig. Der Nebel war schon so dicht, dass man meinen könnte er bestünde aus Wolken. Diese Nächte nannte man Mirk-Naetti oder Fangnatt. Beutenacht. Ein Wort dessen Ursprung in den Tagen lag, als tyrwémsche Draegi nicht des Handels wegen an fremdländischen Küsten den Strand umpflügten...

Diese Nacht war weder Feigoe-Uppi noch Fangnatt. Sie war ein gutes Mittelding aus beiden. Auch Tyrwémer wussten wann es Zeit war auf dem Boden zu bleiben mit Omen und Bedeutungen, deshalb nannte man solche Nächte ... Natt ... übersetzt ... Nacht ...
Nein, es war immer dunkel um das Gasthaus" Zur Schartigen Klinge" was daran lag, dass es auf einem Hügel mitten im Wald lag. Und zwar in der Wildnis von Nordrigard. Hier gab es keine Städte, es gab auch keine richtigen Dörfer. Es handelte sich eher um Weiler. Gutshöfe und ähnliches Land. Es handelte sich um die Art von Gegend in der es keinen Sinn machte zu einem Gutsbesitzer solche Sätze zu sagen wie: "Dazu habt ihr kein Recht". Denn auf solche empörte Worte folgte meist ein einfaches:"Doch" begleitet von schmerzen in der Magengegend.
Gerade an solchen Orten waren Plätze wie die Schartige Klinge wichtig. Sie bildeten das was ein Wasserloch bei wild lebenden Tieren bildete. Einen neutralen Ort an den Wolf und Reh gleichermaßen zum trinken kamen. Und nicht selten wachten am nächsten Morgen Wolf und Reh nackt im selben Bett auf. Ja man war stolz auf den Met der Schartigen Klinge. Er ließ sich nicht mit dem Zeug vergleichen der in den Hafenspelunken Waberlohes gepanscht wurde.

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BeitragThema: Re: Das Gasthaus zur schartigen Klinge   So Okt 16, 2011 3:02 am

"Hier euer Met. Wenn ihr ihn nochmal verschüttet zahlt ihr mir nicht nur den zerbrochenen Krug, nein ich Prügel euch die Flausen mit 'nem Knüppel aus der Birne!" wütend stellte die Wirtin den Krug vor den beiden Kriegern auf den Tisch. Einer tupfte sich mit einem Stofffetzen die Nasem während der andere ein Stück Schinken auf sein Auge presste. "Ham se aber trotzdem verdient die Typen!" Snorri's Stimme klang störrisch - fast eine Spur Kleinlaut. Erste Regel, man kann einen Wirt oder eine Wirtin zwar ärgern, sollte aber immer darauf bedacht sein, nicht zu weit zu gehen. Vor allem nicht dann wenn der nächste Ort zum Trinken eine Tagesreise entfernt war und die betreffende Person eine Frau war. Frauen vergaßen selten ...
Olaf nickte grummelnd, aber genauso gedämpft. Hyld schnaubte wütend und begann einen Becher zu putzen. Im Grunde konnte sie ja nicht böse sein auf die Beiden. Sie war auch kurz davor gewesen den beiden Großmäulern einen Tritt zu verpassen. Es gehörte sich einfach nicht zuerst das Maul aufzureißen um sich anschließend zu zieren wie 'ne Elbenjungfer. Sie hielt kurz inne. Erinnerungen an Gerüchte kamen in ihr hoch die sie genauso zum kochen gebracht hatten. "Wisst ihr eigentlich was aus diesen Festländern geworden ist? Diesen ... wie heißen die Kerle doch gleich ... König Aparknaik ...
"Snorri verschluckte sich fast als er wissend nickte. "Thir Aslan. Du meinst Thir Aslan. Liegt irgendwo im Süden glaub ich. Nahe an den Inseln der Salkaringar."
Olaf zuckte die Schultern: "Und? Auf was willste hinaus?"
Snorri schenkte sich nach. "Das weißt du nicht? Hab ich doch erzählt! Das Banner des Roten Drachen war letzten Sommer dort und auch die Boten des Königs. Man erzählt sich sie wollten dort ein Handelsbund beschließen, der König - ein Halbelf - hat sie dann vor die Türe gesetzt weil er ein Hexer ist."
Olaf öffnete erkennend die Augen. "Ach jetzt weiß ich worauf du hinaus willst! Aber du verwechselst da was. Der König ist ein Fingerfuchtler, dessen Lehrer ein Halbelf ist der ihn den Blick blendet. Deshalb nennen ihn die Skalden Aparknaik."
Hyld lachte kurz auf: "Ihr Zwei sauft einfach zu viel. Ihr bringt da was durcheinander. Der König ist ein Mensch. Johann heißt er. Johann von der Hohen Tanne und der hat einen Berater, einen Elfenfürsten der aber nur noch ein spitzes Ohr hat. Deshalb nennen ihn die Spötter bei uns einen Halb-El-fen."
Kurze Stille. "Ah ..." Snorri und Olaf tranken einen Schluck. "Das ist aber nicht nett ... " Olaf nickte. "Ist ziemlich hart glaub ich. Denk mal wie unsere Spitzohren ausgeflippt sind wegen Moray. Das mit den Ohren abschneiden und so."
Hyld nickte und tauchte einen Tonkrug in einen Bottich: "Stimmt ist nicht nett. Es ist aber auch nicht nett wenn ein König die Boten des guten alten König Odric's einfach stehen lässt und den Raum verlässt."
Empörtes Auflachen der beiden Stammgäste war die Antwort. Das war natürlich etwas anderes. Dann war es nur gerecht auch zu spotten. Das war Legitim. Das war in Ordnung ...
Snorri runzelte die Stirn. "Und warum hat er das gemacht?"
Hyld hatte begonnen die Reste der Sau für die morgige Suppe vorzubereiten. "Weil er was gegen unsere Art zu zaubern hat."
Stille ...
"Er hat was?!?!" Olaf linkes Auge zuckte
"Er hat ein Problem damit, dass unsere Priester, Seidmänner und Wali mit Blut weben. Deshalb hat er die Halle verlassen noch ehe der Priester was sagen konnte. Der Elfenfürst kann dafür eigentlich nichts, aber das ist nunmal das Los der Treuen. Na egal auf jeden Fall ist darauf hin das Banner des Roten Drachen im Land Thir Aslan geblieben um dort zu zeigen was unsere Jungs so drauf haben. Was sie auch denke ich geschafft haben. Aber es hat ihnen nichts genützt. Der König hat sie nicht zu sich gerufen. Kein Danke, nicht mal 'ne verdammte Holzschale als Geschenk oder so. Nein er will einfach nicht mit uns zu tun haben."
Snorri runzelte erneut die Stirn." Mensch Hyld woher weißt du das alles?"
"Is'n Ruderer hier durchgezogen. Der Typ hat sich ziemlich betrunken und erzählt von einer Walküre die an Bord war. Asta oder so. Sie soll mächtig getobt haben. Hat fast einen Mann über Bord geworfen als der versucht hatte ... lustig zu sein ..."
"Oh.", betretendes Schweigen, "Dumm."
Hyld nickte. "Ja, nicht ratsam. Egal. Auf jeden Fall heißt Johann deshalb in den - ziemlich kurzen Liedern über ihn - Aparknaik. Sturkopf. Und das mit den Fingerfuchtlern. Hier kam mal ein Krieger durch aus dem Banner. Der meinte dort gäbe es einen Zirkel von Fingerfuchtlern. Er nannte es eine Akadami."
Olaf lachte "So'n blödes Wort! Kann nur von einem Festländer kommen."
Zustimmendes nicken von Snorri. Etwas dämmerte in Snorri. Der Anfang des ganzen Gesprächs." Ja und was soll jetzt aus denen geworden sein? Ich schätze Aparknaik ist immer noch stur, die Fuchtler fuchteln uns ins Ragnarök und dem Elfenfürsten wird noch kein Ohr nachgewachsen sein."
Hyld schüttelte den Kopf. "Ich meine wegen der Beleidigung des Banners."
"Beleidigung?" Olaf und Snorri füllten ihre Becher nach. "Was für eine Beleidigung?"
Hyld rollte mit den Augen, seufzte. "Als das Banner des Roten Drachen in der Eisenmark war um dort unter blutigen Verlusten den Boden mit den Blut der Eingeborenen zu tränken, fand in Thir Aslan ein Gelage in einer Taverne statt. Dort wurde behauptet das Banner wäre eingeladen worden, hätte aber mangels Trinkfestigkeit gekniffen. Nur, dass das Banner zu dieser Zeit im Krieg oder auf See war und niemals eingelade worden ist."
Stille...
Stille...
Ein Becher zerbrach...
Hyld warf Snorri einen Lumpen zu, der darauf hin eifrig wischte, glücklich darüber, dass Hyld ihm angesichts dieser Frechheit den weiteren Fehltritt wohl zugestanden hatte.
Olaf nahm einen tiefen Schluck bis ihm der Met durch den Bart zu sickern begann. "Also ich bin für rollende Köpfe ..."
Hyld nahm einen neuen Becher aus einem Regal und brachte ihn Snorri. "Das Banner hat schon reagiert. Sie haben fünf Thir Aslanis dazu aufgefordert bis zum Ende von Thorra-Blôt in Waberlohe zu erscheinen um an einem Trinkwettstreit teilzunehmen. Außerdem verlangen sie ein Wergeld für die Beleidigung."
"Thorra-Blôt?" Snorri schenkte nach "Aber das war am Ende des Eismondes. Das ist bald eineinhalb Monate her? Warum wissen wir nichts davon, dass die in Waberlohe sind. Du hälst uns doch sonst immer auf dem Laufenden, Hyld"
Der Vorwurf war nicht zu überhören, aber Hyld reagierte gelassen und schlief einige Küchenmesser.
"Ganz einfach. Ihr habt nichts darüber von mir gehört, weil es nichts darüber zu hören gab."
Snorri brauchte einen Moment um die Menge an Wörtern zu einem Sinn zu formen.
"Das heißt ... sie haben gekniffen?"
Hyld zuckte mit den Schultern. "Sieht so aus. Oder kannst du mir eine Antwort auf meine Frage vom Anfang geben was aus den Kerlen geworden ist?"
Snorri schüttelte den Kopf. "Nein. Nichts ... Großmäuler ..."
Hyld nickte. "Ja ... nichts ... keine Antwort aus Thir Aslan. Großmäuler."
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus zur schartigen Klinge   So Okt 16, 2011 3:02 am

Stille ist ein seltenes Gut in einer Taverne. Doch es gibt Abende da tut sie ganz gut. Zum Beispiel wenn man zu Hause einen halben Tag von seiner Frau angeschriehen wurde weil man den Milcheimer beim nach Hause torkeln umgestoßen hatte, wenn die Steuereintreiber an der Theke nachfragten ob sich hier der säumige Olaf aufhalten würde oder aber wenn der Kater der sich nach einem Umtrunk zwischen den Ohren eingenistet hatte bei jeden noch so kleinen Geräusch auf Rache aus war und mit dem eigenen Gehirn spielte wie mit einem Wollknäuel.
Hyld stellte einen Krug in das Regal zurück. Der gestrige Abend war gut für das Geschäft gewesen. Es gab nichts besseres als ein Dorf voller Bauern, Handwerker und Halbstarker die an einem Totenumtrunk teilnehmen wollten. Dies war zu ehren der Gefallenen in Nordandryll gestern hier abgehalten worden. Dabei kannte man die Krieger des Roten Drachen nicht persönlich, zumindest nicht alle. Aber einer war ein Holzfäller gewesen der beschlossen hatte Leoric in ein besseres Leben zu folgen. Das hatte er nun auch geschafft. Er trank nun mit vielen anderen in Walhalla.
Viel wussten sie nicht. Sie wussten nur, dass vier tapfere Krieger bei dem Versuch irgend so ein Kloster einzunehmen gestorben waren als sie die Wehrmauer erklommen hatten. Das musste man den Nordandryllern lassen sie bauten anscheinend ordentlich. Denn obwohl es sich nur um ein Kloster handelte hatte es eine hohe Mauer, einen Wassergraben und nur ein Tor.
"Warum hamse nochma gekämpft?" Olaf fasste sich an den Kopf ehe die Wörter über seinen Mund gekommen waren."
"Ach Religion. Die Nordandryller sagen der Mond ist ein Kerl, die Südandryller meinen er wäre 'ne Frau." Hyld spuckte in eine Schüssel und begann einen Rest eingetrocknetes zu bearbeiten.
"Is das dein ernst? Der ganze Mist nur wegen einem Streit ob Schnipel oder kein Schnipel?" Ignatz war einer der härteren Gangart und schon etwas alt. Er hatte immer noch einen Krug Met vor sich stehen.
Hyld hob eine Braue. "Ja wie ihr Männer halt so seid. Und außerdem sind die Südandryller in Nordandryll eingefallen und haben eines ihrer Kloster besetzt."
"Die ham ein was?" Olaf würzte seine Empörung mit einem lauten Rülpser.
"Ein Kloster. Das ist so 'ne Art heilige Stätte der Skraelingar." Hjord der Priester fuhr sich durch den Bart und fand erfreut einen Rest Wildschweinbraten darin.
"Ahsoooo." Olaf kratzte sich energisch am Hintern. "Na ich wusste doch, dass unsere Jungs bei den Guten warn!"
Hyld musste grinsen. "Ja aber anscheinend nicht auf der Seite der Schlauen. Die Nordandryller, behauptet man, waren mit nichts vorbereitet. Zu wenig Männer, keine Leitern, keine Katapulte, nicht mal 'nen Rammbock. Außerden dauernd ärger mit den anderen Söldnern."
Stille ...
"Aaaach! Gibt nur Gewinner bei uns! Vier sind bei den Göttern! Egal wie, wir haben gewonnen!"
"Naja ... die Südandryller haben die Verteidigung halten können und haben die Nordandryller überrannt."
Ignatz grunzte verächtlich. "Selber schuld wenn sie so unvorbereitet sind. Unser Hetmann hat jedenfalls gut auf den Rest acht gegeben und die Barden erzählen, dass dieser Rogan etwas gebaut hat, dass die halbe Mauer umgerissen hat. Soll so laut gewesen sein wie Thors Hammer in Gewitternächten! Und vergesst nicht, unsere Jungs waren stets die ersten im Schildwall, zweimal waren sie sogar schon drin!"
Wieder Stille ...
"Tja..."
"Ja äh ..."
"Hm ..."

...

"Hyld hast du schon die Gerüchte über Liom Féin gehört?"
"Ah du meinst diese aufregende eine Sache! Ja das wird bestimmt etwas ganz Großes! Also ich habe gehört ..."

...
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BeitragThema: Re: Das Gasthaus zur schartigen Klinge   Do Nov 17, 2011 7:10 am

"Das wird böse Enden." Ignatz saß grummelnd vor seinem Krug, den Blick starr auf das gerichtet was man als Bier bezeichnen könnte wenn es nicht inzwischen lauwarm und ohne Schaum gewesen wäre.
"Ach du spinnst doch wieder!" Olaf's Metgetölte Stimme hallte durch den Raum während er Hyld ein Zeichen gab um eine neue Runde zu bestellen. "Es wird geheiratet! Das einzig böse bei so was ist der Kopf am morgen darauf!"
"Tse!" Ignatz sah kurz auf. "Eine Festländerin. Anstatt das Bündnis mit Wargstan zu festigen verheiraten die Aefericson's ihren zweiten Sohn mit einer Skraelingar. Ich sag euch. Das wird böse Enden. Das hab ich im Urin..."
Bjorn verschluckte sich an seinem Bier. "Alter Mann, niemand will wissen was du so alles im Urin hast. Und überhaupt, was soll den daran so schlimm sein. Wulfric ist der Erstgeborene. Er wird nach Odric König werden und er heiratet doch eine Tyrwémerin. Sie wird ihm die Linie fortführen und ihre Kinder werden wieder Tyrwémer sein. Alles bleibt gut, nichts wird sich ändern außer der Tatsache, dass wir künftig mit Unterstützung aus Liom Féin rechnen dürfen, die Grünhäute über die Berge jagen und letztendlich über ihre toten Körper steigend uns den Ostteil der Insel holen. Wird langsam ein wenig eng hier. Zuviel ehrgeizige Fürstensprößlinge. Wenn die ihre Ländereien untereinander aufteilen müssen haben wir einen Bürgerkrieg. Unsere Vorväter sind nicht vor fast 900 Jahren aus einer überfüllten vom Brudermord zerrütteten Heimat aufgebrochen um hier weiter zu machen. Also ich zumindest hab da keine Lust zu." er nahm einen tiefen Schluck aus seinem Krug, wie um seine Worte zu unterstreichen.
"Ja und was werden diese Liom Feiner dann wollen? Wenn es um Land geht? Glaubst du die machen das umsonst aus Dankbarkeit, dass ein Zweitgeborener eine der ihren plärrende Bälger macht?" Hyld verdrehte die Augen. Sie kannte Ignatz gut genut um zu wissen, dass der alte sich langsam in seine Sicht der Dinge reinsteigerte. Und sie wusste auch wo es das letzte mal geendet hatte. Sie hatte keine Lust dem alten nochmals dabei zuzusehen wie er nach Atem röchelnd, die rechte Hand auf seinen linken Arm gepresst die Gäste vergrault hatte.
"Ach Ignatz. du nimmst das alles viel zu ernst. Hier, ein wenig wamrer Würzwein. Beruhigt die Nerven."
Sie erntete einen dankbaren Blick des alten Mannes. Sie wusste wie sehr er warmen Wein liebte und für den Moment schien der Alte besänftigt. Doch wer konnte schon sagen wie lange?
Egal was man von der Nachricht halten mag eines war gewiss. Diese Geschichte würde noch lange für Streit an den winterlichen Lagerfeuern sorgen...
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